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Die Archtypen (Übersetzung)


Kraahk
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Versuch ;) einer Übersetzung aus dem offiziellen Pre-Alpha Archtyp Konzept hier.

Ohne Gewähr auf korrekte Übersetzung, Rechtschreibung und Lottozahlen.

 

 


 

 

D R U I D E

 

Rolle: Support
Stärke  o  |  Geschicklichkeit  oo  |  Intellekt ooo  |  Geist ooo

 

DruidPThumb.jpg

Ich kann immer noch das Echo ihres letzten Atemzugs hören. Verblasst, nahezu vergessen.
Diese Länder sind gebrochen, wie ihr Körper. Siehst du? Sie sind das selbe.
Eine Kerze in der Dunkelheit. Einst entzündet, nun erloschen. Der Docht glimmt schwach, doch ohne Hoffnung auf Licht. Eine dünne Linie kräuselnden Rauches bezeigt ihren letzten Atemzug.

Dies ist der Hunger, mein Kind. Der Hunger ist kein Ding. Er ist überhaupt kein "etwas".

 

Was bedeutet "Dunkelheit"? Wo einst Licht war.
Was ist "Kälte"? Wo einst Wärme war.
Was ist "Hunger"? Wo einst Leben war.

Kannst du es hören? Die Stille? Einst hatte unsere Welt einen Puls. Ihr Blut, dieses geschmolzene Gestein, das einst so stark durch ihre Venen floß... es verlangsamt sich, jetzt, und wird dicker.

 

Meine Brüder, Schwestern, ich kann eure Welt nicht heilen. Tod bleibt Tod. Untot ist nicht Leben. Das ist der Weg.

 

Ich weine, doch es tut nichts zur Sache. Wenn die letzte Wärme gegangen ist, werde ich nicht mehr weinen

... denn auch ich werde kalt sein.

 

 


 

 

R A N G E R

(Waldhüter)

Rolle: Spezialist
Stärke ooo  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt oo  |  Geist o

 

ArcherPThumb.jpg

Ich hasse die verdammte Kälte.

 

Du gewöhnst dich an den Wind, die Stille und die Verwüstung. Das Brennen? Joa, is schlecht. Aber wenn du aufhörst es zu fühlen, wenn du plötzlich ne Wärme in deinen Fingern, deinen Zehen, deinen Ohren bemerkst - dann musste anfangen dir Sorgen zu machen.

Wir sind die Aufseher. Beschützer des Lichts. Herolde des Winters. Ich weiß! Verdammte Helden, richtig?!

Wenn eine Welt bereit ist ihren letzten Atemzug abzugeben, ihre letzte Wärme auszubluten... wenn nichts geblieben ist außer Gräbern und Eis und dem Hunger... dann kehren wir zurück. Wir kehren zurück für jene die zu stur, zu dumm oder zu schwach sind um fortzugehen.

Einige wenige von ihnen retten wir. Die meißten führen wir zum Schwert oder verfüttern sie an das Feuer. Wenn das der einzige Weg ist, um sie vor dem Hunger zu retten, verbrennen wir se und vergießen nicht eine Träne des Bedauerns.

Offen gesacht, die meißten Leute haben nicht die Eier dazu.

Ich scher mich nen Teufel um die Götter. Ich kämpfe um die Flamme am Leben zu halten. Die schwache, flackernde Glut des Lebens...

Es is an uns, zu beschützen.

 

 


 

C H A M P I O N


Rolle: Nahkampf Schaden

Stärke oooo  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt o  |  Geist o

 

ChampionPThumb.jpg

Jo, du stehs vor ihm. Warum ... was willste?!

Ach, du brauchst nen Champion! Hast Gold, oder?

War 'n Kind als ich 'n "Sir" wurde. Adliges Blut? Pfäh! Ich war Metzger. Manche sagen, hab mich nich so weit davon entfernt.

Kennste Sir Merryl, den Mann den sie den Greiffen-Ritter genannt ham? Hat meinen Lord Barstow rausgefordert. Gerichtskampf. Wenn de mit ner Frau von nem andern Mann ins Bett gehst, suchste dir besser keinen aus, der drei Jahrzehnte jünger is.

Was 'n Kampf das gewesen wär. Barstow, alt un langsam un gichtkrank un besoffen... gegen Sir Merryll von Callis, die Krallenklinge!

Barstow sieht mich, groß wie'n Ochse un doppelt so stur, un macht mich auf der Stelle zum Ritter.

Kaum hat ich mir das kleine Schwert von dem guten Ritter geschnappt, war er nich mehr so knallhart. Hat versucht mich zu beißen, wie 'n räudiger Straßenköter.  Hab seine Zunge rausgerissen.

Göttliche Gerechtigkeit, hä? Soweit ich dat seh, scheißen die Götter auf die Gerechten genauso wie auf die Sünder. Ich gewinn, weil ich stärker bin un bereit zu tun, was andre nich tun.

Was haste nochma gesacht was sie dir zur Last legen?

Weisste was, egal, interessiert nich. Für mich siehste unschuldig aus.

Un ich hab 'n Auge für sowas.
 

 


 

 

C O N F E S S O R

(Beichtvater)
"Erzähle mir von deinen Sünden"

 

Rolle: Fernkampf Schaden

Stärke o  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt ooo  |  Geist oo

 

Confessor_Male_PThumb.pngConfessor_Female_PThumb.png

 

Betrachte mich als deinen Vertrauten. Nein, als deinen Bruder. So tief ist meine Liebe für dich.

Was weißt du von dem Hunger, Bruder?
Glaubst du, dass jede Welt sterben muss, so wie ein Baum durch Alter und Fäulnis vergeht? Dass der Hunger dunkle Zauberei ist - die Arbeit gieriger Zauberkünstler und Dämonenanbeter?

Nein, nein. Das ist nicht wahr.

Der Hunger ist die Verkörperung der gewöhnlichen Sünde.

Neid. Hass. Gier. Wollust.

Gewöhnliche Sünde, die das Herz gewöhnlicher Menschen korrumpiert... Menschen, nicht anders als du. Menschen, die in der Dunkelheit leben und sich vor Mutter Kirche verstecken.

Das ist mein Dienst und meine Buße: Den Schatten suchen, ihn der Flamme der Wahrheit aussetzen und die Sündigen zurück in das Licht ziehen.

Willst du nicht deine Fehler bekennen? Dein Dorf steht in Flammen. Deine Familie ist fort. Deine Lügen begünstigen niemanden.

Sprich jetzt, Bruder.

Ich kann den Schmerz beenden.

Erzähle mir von deinen Sünden.

 

 


 

 

K N I G H T

(Ritter)
"Nicht ohne Ehre"

 

Rolle: Tank

Stärke ooo  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt o  |  Geist oo

 

Knight_Female_PThumb.pngKnight_Male_Pthumb.png

Ich weiß es nicht und ich will es nicht wissen.

Mir wurde befohlen es zu tun und ich tue was mir gesagt wird. Mich mit euch anzufreunden ist keine Voraussetzung dafür.

Ja, ich war einmal ein Ritter ... "von noblen Blut", was zur Hölle das auch heißen mag. Ich starb für meine Familie kämpfend, für einen König an den ich mich kaum erinnern kann. Ich erstritt ihm einen glorreichen Haufen von Steinen auf einem Hügel, der nicht länger existiert.

Das scheint mein Schicksal zu sein; ich blute für jene von königlichem Blut. Und die von geringerer Herkunft? Sie lasse ich für mich bluten.

Zur Hölle, es ist nicht anders mit den Göttern, oder?

Was ich nicht alles gäbe, um all das zu vergessen und zurück in die glückselige Unwissenheit der Sterblichkeit gehen zu können.

Hach, wieder zum Turnier! Die Trompeten und die Fähnchen und das Bier und die Huren und das Blut und die Pisse. Alles davon. Um mich selbst in die Lüge einzuwickeln, mich selbst zu überzeugen, dass ich für etwas kämpfe, das von Bedeutung ist.

Adel. Ehre. Gerechtigkeit. Nichts als Worte.

Genug geredet. Erzählt mir von dem Mann, den wir töten werden. Wenn wir ihn finden, haltet ihr ihn fest. Ich werde ihn für schuldig erklären und ihn dann mit meiner Klinge durchboren.

Schließlich bin ich ein Ritter.
 

 


 

 

A S S A S S I N

(Meuchelmörder)
"Der Abschiedskuss"

 

Rolle: Spezialist
Stärke oo  |  Geschicklichkeit oooo  |  Intellekt ooo  |  Geist o

 

AssassinSThumb.jpg

Ich hatte einen Bruder, einst... für ein paar Minuten. Ich glaube ich wurde zuerst geboren?

Der Abschiedskuss ist rasch und schmerzlos. Wir sind schließlich keine Monster. Niemand hat leiden zu müssen.
Manche Mütter weinen. Manche flehen um Beistand. Meine Mutter tat keins von beidem.
Für viele Generationen war dies unsere Methode. Über viele Generationen hatten wir Frieden.

Männer gehören nicht in die Flussländer... nicht einmal die Brüter. Sie werden gefangen, sie dienen ihrem Zweck, und sie werden getötet. Viele behandeln ihre Feinde weniger freundlich, denke ich.

Stell dir den schlimmsten Tyrannen der Geschichte vor. Wieviele Leben hätten gerettet werden können - wieviele Kriege abgewendet - durch eine scharfe Klinge im Moment seiner Geburt?

Warum ich SEINE Geburt sage?

Du weißt warum. Als ich sagte du solltest an einen Tyrannen denken, ist dir keine Frau durch den Kopf gegangen. Ein Leben für viele. Guter Tausch, richtig?

Ich sage dir: Der Hunger ist nicht dein Feind. Dein Feind wandelt neben dir, charmant und stattlich, mit einem Mund voller Lügen.

 


 

 

T E M P L A R

(Templer)
"Bete für die Gefallenen"

 

Rolle: Tank
Stärke ooo  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt oo  |  Geist o

 

TemplarF_PThumb.jpg

Früher habe ich davon geträumt eine Prinzessin zu werden. Es hat nicht funktioniert.

Meine Mutter verließ mich, als ich dreizehn war. Ich erinnere mich an das Bett - den Geruch von Lavender über dem Gestank der Fäule. Ich war nicht dabei, als sie ihren Körper verbrannten. Sie hofften mich davor zu verschonen sie aufstehen oder herumzappeln zu sehen.

Ich sehe es trotzdem, wenn ich schlafe.

Vater versuchte mich an einen Adeligen zu verheiraten, aber ich wollte nicht. Die Kirche war verzweifelt, jeder der sich ein Pferd und Rüstung leisten konnte wurde sofort zum Ritter geschlagen. Wir waren die ersten weiblichen Gesegneten seit dem Bettler-Kreuzzug - aber natürlich nicht die letzten.

Die Krankheit, die meine Mutter nahm, verbreitete sich. Farmen, Dörfer, sogar Städte wurden verloren - oder versiegelt und verbrannt, um die Verbreitung des Hungers aufzuhalten. Haben wir ihn überhaupt verlangsamt? Ich bete immer noch für die Lebenden, für die unschuldigen Seelen, die wir eingeschlossen haben.

Das waren schwierige Tage, voll von Schweiß und Asche, Tod und Stahl. Ich bin stolz auf diese Arbeit. Sogar als meine Welt zusammenfiel, tat ich mein Bestes, um den Hunger zu bekämpfen.

Ich kämpfe immernoch. Für meine Mutter, für meinen Vater und für die Welt, die ich einst liebte.
 

 


 

 

F R O S T W E A V E R

(Frostweber)
"Tanz mit mir"

 

Rolle: Fernkampf Schaden
Stärke |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt ooo  |  Geist oo

 

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Du bist fern deiner Heimat gewandert, Kind - du kannst hier nicht überleben. Ich sehe die Wärme deines Körpers mit jedem Atemzug abfließen.
Willst du mit mir tanzen? Es ist schon so lange her, dass ich einen Tanzpartner hatte.

Oh, es spricht! Wie unerwartet! Es fragt nach meinem Namen? Wie entzückend. Ich werde antworten, denn ich bin erheitert.

 

Ich bin Xaluara, Kleines. Xaluara Dane, Frostweberin und Hexenweib, Spross von Caer Correina und Leibmaid des Prinzen mit vier Gesichtern.

 

Wie lange hast du dich in dieser kleinen Höhle versteckt?
Es ist jetzt Winter. Deine Art ist fortgezogen... fortgezogen oder gestorben. Schade. Ich finde es so einsam jetzt.

Komm, mein kleiner wilder Wolf, lass uns tanzen! Mir ist langweilig und meine Klinge ist so kalt.

Du bist so lebendig, so voller Wärme! Sicher kannst du mir etwas davon abgeben?
 

 


 

 

D U E L I S T

(Duellant)
"Mut und Aufopferung"

 

Rolle: Spezialist
Stärke |  Geschicklichkeit oooo  |  Intellekt ooo  |  Geist oo

 

DuelistPThumb.jpg

Aaha! Ich sehe an eurem seltsamen Ausdruck, dass ihr nicht von meinen Leuten wisst. Ich nehme keinen Anstoß daran.

Ich bin natürlich Guinecean! Ihr habt von uns gehört, nicht wahr?

Nicht? Wie das?

Die Händler Familien von Guinecea waren die ersten, die den Handel zwischen den Welten etabliert haben. Unsere Künstler, Erfinder von Skulpturen und Bühnenzauber. Unsere Duellanten, höchste Meister im Führen einer Klinge. Unsere Techniker, die Einzigen, die das Geheimnis der Munition entschlüsselten.

Aus eurem Gesicht lese ich, dass ihr mir nicht glaubt. Aber natürlich, ihr scherzt!

Nicht? Nun gut, ich werde euch von meinen Leuten erzählen. Vielleicht werdet ihr dann verstehen.

In der Zeit vor der Zeit konnte mein Volk nicht sprechen. Wir waren einfache Leute.
Ja, ehrlich. Hartarbeitend, ja... aber dämmernd, wie das Vieh auf dem Feld.

Eines Tages traf unser Ältester in den Wäldern auf eine Frau, angelehnt an einen Baum. Ihre Haut war blass wie Schnee, ihre Kleidung rot und braun verkrustet.
Er konnte sehen, dass sie im Sterben lag. Er brachte ihr Essen, aber sie wies es ab. Er brachte ihr Wasser, aber sie wollte es nicht trinken. Also, stattdessen, setzte er sich neben sie und bot ihr Trost in ihren letzten Augenblicken. Dies nahm sie an.
Sie starb mit ihrer Hand auf seinem Kopf. In diesem Moment gab sie ihm das Geschenk: Wissen, Intelligenz, Sprache. Nicht ihm alleine. All meinen Leuten.

Es ist das Geschenk, das ihr ebenfalls besitzt. Dieses Geschenk, das zu geben ihres war und ihres allein.

Zweifelt ihr etwa an meinem Mut, Freund? Meiner Aufrichtigkeit? Meiner Loyalität? Meiner Fähigkeit als Kämpfer?

Treten zurück dann, Freund. Tretet zurück, schaut und lernt.
 

 


 

 

STALKER

(Pirscher)
"Schnell und Leise"

 

Rolle: Fernkampf Schaden
Stärke ooo  |  Geschicklichkeit oooo  |  Intellekt oo  |  Geist o

StalkerPThumb.jpg


Ich glaube wir haben ihn.

Der Geruch seines Blutes ist nah, und frisch. Da! Ein Handabdruck, auf diesem Stamm.

Ohne Geräusch mache ich eine stille Bewegung in der Luft über mir: Zwei Finger in einem Halbmond. Meine Männer werden ihre Positionen anpassen. Ich weiß es ohne hinzusehen.

Er ist gewieft, dieser hier. Ein Edelmann möglicherweise? Gewiss nicht gewohnt, durch dunkle Strassen und enge Gassen um sein Leben zu laufen. Wie schnell er den gepflasterten Straßen entflohen ist, um Zuflucht in den Wäldern zu suchen.

So selbstüberzeugt! Wir werden ihn finden, Bäume hin oder her. Die Wache ist geübt. Stadt, Berg oder Wald, wir werden dich finden.

Dieser hier wird die nächste Morgendämmerung nicht mehr erleben. Wenn meine Männer Schlaf verlieren, wird er es bedauern. Sie werden es wehtun lassen.

Er bewegt sich schnell, und leise - trug er nicht eine Rüstung? Schuppenrüstung, könnte verzaubert sein. Möglicherweise ist das nicht seine erste Jagd.

Meine Männer umkreisen ihn: Zwei links und drei rechts. Also hier hat er sich entschieden zu sterben. Ein starker Stamm. Alt und knöterig. Er hat sich einen guten ausgesucht.

Sein Blut bildet eine Lache auf dem Grund. Drei Finger hoch, meine Hand dreht sich. Dieser gehört mir.

Ich nähere mich dem Baum, den Horngriff meines Schwertes fest in meiner Hand. Ich gehe herum und finde...

... einen Hasen, hüfthoch an den Baum genagelt, den Stamm bis zum Boden herunterblutend.

Oh, du raffinierter Schweinehund...

Sein Pfeil durchsticht meinen Hals.
 

 


 

 

F O R G E M A S T E R

(Schmiedemeister)
"Eisen, Stein und Flamme"

 

Rolle: Unterstützung
Stärke oooo  |  Geschicklichkeit oo  |  Intellekt |  Geist ooo

 

ForgemasterSThumb.jpg

Passt auf wo ihr steht; diese Schmiede wurde nicht für euresgleichen gemacht. Wär ne Schande, wenn ihr den ganzen Weg  gekommen wärt, nur um euch selbst zu verbrennen. Witzig, ja ... aber schade.

Nen Auftrag, sagst du? Heißt nix für unsereins. Haben keine Anstellungen. Keine Berufe. Keine Hobbies.

Ham nur die große Arbeit, das-was-zu-tun-ist.

Meinereins wurde von Gaea geboren, Mutter von Allem. Alle meine Brüder, geboren in einem einzigen Augenblick.

Bastardsöhne des erbärmlichen Gottes - werd ihn nich mit nem Namen ehren. Der Schmerz unsrer Geburt brach die Welt und tötete unsre Mutter. Is unsre ewige Schande. Fällt uns zu, ihre Wunden zu tragen.

Steingeborene nehmen keine Ehefrauen, zeugen keine Kinder. Wenn ein Bruder dem Hunger zum Opfer fällt, klagen wir.

Wir weinen. Wir singen. Wir kehren zur großen Arbeit zurück.

Wir tun das, wissend, dass wir scheitern werden. Was gebrochen ist kann nich ungebrochen gemacht werden.

Bis zum Ende der Tage werden wir im Bauch des Reiches der Menschen schuften. Wir werden unsre Feuer entzündet lassen, bis der Letzte von uns nich mehr is.

Wenn der Hunger kommt, wird die Flamme schwanken. Die Wärme blutet hinfort. Der Hunger is unsre Schande; sie sind das selbe. Jetzt verstehst du, ja?

Dann lass mich jetzt alleine, Sohn von Arkyn.

Denn hier gibts Arbeit zu erledigen.
 

 


 

 

L E G I O N N A I R E

(Legionär)
"Zum Krieger geboren"


Rolle: Nahkampf
Stärke oooo  |  Geschicklichkeit ooo  |  Intellekt |  Geist oo

 

LegionnaireSThumb.jpg

Mein Name ist Gaius Aurelius. Ich wurde geboren, um Krieger zu sein. Und ich habe nicht enttäuscht.

Die Waffen meiner Wahl sind Axt, Lanze, Bogen und Klinge. Ich bin der Neunte in meiner Familie, der zum Mitglied der Roten Brigade erwählt wurde. Das beweist unsere überlegene Aufzucht.

Meine Handlungen sind im Buch der Taten aufgenommen und ich empfinde Stolz darüber, denn sie sind mein und mein allein.

Ich, Gaius Aurelius, focht in der Schlacht von Cyrena, als die Zentaurenlegion die Steinmenschen in die Flucht schlugen, die wie Ungeziefer in den Spalten der Berge nesteten.

Ich, Gaius Aurelius, stand auf dem Boden des Senats, als die Eidbrecher versuchten, unser Imperium durch eine List zu stehlen. Mein Speer beendete das Leben von Kylan dem Flüsterer und mit ihm die Rebellion.

Ich, Gaius Aurelius, nahm Cloelia Iulianus zum Eheweib, das Juwel des Imperiums, Sie-die-nicht-zu-zähmen-ist.

Ich zeugte vier Söhne. Krieger, alle! Ich fühle Stolz in dem Wissen, dass sie meine waren.

Unser Imperium bleibt unerreicht. Einhundert Welten, mit Recht unser. Gäbe es den Hunger nicht, beherrschten wir sicherlich die Reiche der Menschen. Im Namen Valkyns, des Allvaters, natürlich!

Mein Name ist Gaius Aurelius. Man wird sich an mich erinnern.
 

 


 

 

03 - 17 - 22 - 29 - 32 - 33 | 05

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